Die mobile Behandlungsanlage wird vor Ort aufgebaut, und mit der Druckseite (Dampfphase) der Kälteanlage verbunden. Durch gleichzeitiges öffnen der Ammoniakzufuhr und Zünden des Facklbrenners beginnt der Entsorgungsvorgang. Das Ammoniak zerfällt nahezu vollständig in Stickstoff und Wasserdampf. Dabei entsteht kein unangenehmer Geruch.
Das Ammoniak wird gasförmig entnommen. Verunreinigungen wie z.B. Maschinenöl verbleiben in der Anlage und können so keine unerwünschten Emmissionen hervorrufen. Unterstützend sollte noch mindestens ein Verdichter betriebsbereit sein, so kann auch der Saugteil der Anlage bis in den Vakuumbereich hinein geleert werden.
Sensoren überwachen den gesamten Ablauf der Entsorgung. Die Meßdaten dokumentieren so den Entsorgungsvorgang und sind wichtiger Bestandteil der Entsorgungsbescheinigung. Eine Sicherheitsbox unterbicht im Störungsfall die Ammoniakzufuhr und verhindert so, das Ammoniak unbehandelt entweichen kann.
Der geringe Platzbedarf der mobilen Behandlungsanlage ermöglicht einen kostensparenden Transport, kurze Reaktionszeiten und den problemlosen Aufbau vor Ort.